Aus einem ersten "Querbeet" Auftakt 2015 mit MultiplikatorInnen aus dem Bildungs- und Kulturbereich in der Leaderregion "Saalachtal" Pinzgau entstand die "Ankommenstour-Querbeet 2016". Querbeet beschäftigt sich mit der interkulturellen Bildung in den Regionen, mit dem Umgang der gesellschafltichen Vieflaft in den Gemeinden und Bürgerbeteiligungsprozessen die nah und direkt gemeinsame Lösungsvorschläge entwickeln. Entsanden ist ein Jahresprogramm, eine mobile Bildungs- und Kulturbühne die an den lokalen Kulturaktivitäten anknüpft und gleichzeitig mit den TeilnehmerInnen neue Projekte kreiert.

Der Pilot 2016 wird in den Pinzgauer Gemeinden Saalfelden und Lofer durchgeführt.
Die Einladungen zu den Projekten werden in Deutsch und Arabisch übersetzt.

QUERBEET Rahmenprogramm 2016


QUERBEET Tätigkeitenbericht Mai - Juni 2016



QUERBEET Video. Auftakt- und Projektwerkstatt Mai - Juni 2016

Im Fokus liegen zwei zentrale Fragen:
Was ist mein/unser Kultur- und Bildungsinteresse und was kann ich/wir dafür bieten?

Dabei legen wir einen besonderen Wert die Bedarfe und Kompetenzen sowohl auf Gemeindeebene wie auf der Ebene des Ehrenamtes und der örtlichen Organisationen aufzugreifen, sowie die Beteiligungsmöglichkeiten der neuen BürgerInnen gleichwohl in die Prozesse zu integrieren. Ikult vernetzt, unterstützt, berät und betreut die Interssen und Ideen professionell, regional wie überregional. Dabei werden Interessen und Kompetenzen in bestehende örtliche Strukturen so eingebettet, dass nachhaltige Synergien entstehen können. Der Fokus liegt in der gemeinsamen Entwicklung und Betreuung von Kultur- und Bildungsprojekten sowie in einer starken Netzwerktätigkeit um für zukünftige Austauschmöglichkeiten zu sorgen.

Projektleitung: Mag.a Andrea Folie, Katrin Reiter MA

Pramierung Ikult verkleinert

Prämierung Projekte Zukunftslabor im Schloss Goldegg, im Bild v. li: Günther Marchner Projektleiter, Birgit Maier Jurymitglied, Andrea Folie Preisträgerin, Labg. Cyriak Schwaighofer, Katrin Reiter Preisträgerin, LH-Stv. Astrid Rössler

1. ANKOMMENSTOUR – BILDUNGS- UND KULTURINTERESSEN:
Um zu wissen was die Gemeinden, Vereinen, Ehrenamtlichen, Asylwerber_innen und Asylberechtigten brauchen und bieten können gilt es erstmal nachzufragen. Was brauchen die Gemeinden und was bieten sie? Welchen Bildungs- und Kulturhintergund bringen die neu Zugezogenen mit und wie möchten und können Sie diese einbringen? Welche Themen sind für die Einheimischen relevant? Wo kann die Region selbst ansetzten?

Mittels Workshops, Auftaktgesprächen, Roundtables, Interviews etc. werden die Interessen und Wünsche eruiert. Um die Sprach- und Kulurbarrieren möglichst gering zu halten, werden Dolmetscher_innen (z.B. Flüchtlinge mit deutschen Sprachkenntnissen) in diese erste Phase einbezogen.

2. PROJEKTBEZOGENE ZUSAMMENFÜHRUNG: 
Aus dem ersten Ankommen und Wissensgenerierung werden in speziellen Workshops gemeinsam mit den Gemeinden, Vereinen, Ehrenamtlichen und Zugezogenen eigene Kultur- und Bildungprojekte entwickelt die im Zeitraum von Mai bis Oktober 2016 umgesetzt werden. Pro Gemeinde wurden drei erste Schwerpunktthemen erarbeitet zu der ein spezielles Projekt realisiert wird.

1. Kunst und Kultur
2. Bildung und Wissen
3. Sport und Bewegung

3. REGIONALE UND ÜBERREGIONALE VERNETZUNG: VON BÜRGERINNEN FÜR BÜRGERINNEN
Gemeinsam Wissen generieren und transferieren. Von Bürger_innen für Bürger_innen. Die gesammelten Erfahrungen gilt es durch Informations- und Vernetzungstreffen auszutauschen und weiter zu tragen. Dabei setzten wir an bestehende örtliche Aktionen an und bieten gleichzeitig einen überregionalen Austausch. Wie: Theaterabend in Mittersill (Überall und Nirgends lauert die Zukunft), Loferer Filmtage, Kulturfest Saalfelden Verein(t), Jazzfestival Saalfelden uvm.

4. QUERBEETTAGE - ÖFFENTLICHE PRÄSENTATIONEN
15.09.16; DIGITALER QUERBEETTAG (internationaler Tag der Demokratie)
Demokratische Prozesse von zu Hause aus gestalten. 
15.11.16; 1. PINZGAUER QUERBEETTAG (internationaler Tag der Toleranz)
Alle entwickelten Projekte und Idee werden im Kunsthaus Nexus Saalfelden präsentiert

5. UNTERSTÜTZER_INNEN
Zukunftslabor 20.16, Land Salzburg, Salzburger Bildungswerk, Gemeindeentwicklung Salzburg, Gemeinde Saalfelden, Gemeinde Lofer, ÖIF

5. PARTNER_INNEN:
Leader Saalach Tal, Salzburger Bildungswerk, Gemeindeentwicklung Salzburg, Salzburg 2016, Land Salzburg (Abteilung Integration, Abteilung Kultur),  ARGE Salzburger Erwachsenenbildung, Dachverband Salzburger Kulturstätten, Netzwerk Bildungsberatung, Bibers Bildungsberatung, Verein Mitanond, Pfarre Saalfelden Migrare, Pfarre Lover, Katholischer Frauenverein Saalfelden, Herz Jesu Missionarinnen Maria Kirchental, Diakonie (Koordination Sprachtraining Lungau, Pinzgau, Pongau), SPÖ Frauen Saalfelden, Begegnungscafè Saalfelden, Kaffeetreff Lofer (Ehrenamt), ÖIF, Studienzentrum Saalfelden, Kunsthaus Nexus, Institut für Medienbildung, FS1 (Freies Fernsehen Salzburg), Verein der Sendungsmacher_innen Salzburg, Bildungszentrum Saalfelden, werdedigital.at, Forum Familie, Akzente Pinzgau, deplanis, Katholisches Bildungswerk,  AAI, ABZ, Diakonie (Salzburger beraten Asylwerber_innen), Wissenschaft und Kunst Salzburg, Hazem Hamza, Christine Enzinger Nedzad Mocevic, Stadtteilverein Parsch,
Reinhalteverband Saalfelden, Verein der Imker Saalfelden, Stainer Schriften & Siebdruck GmbH, Autohaus Ernst Schmiderer, Meiberger Holzbau,Nationalparkzentrum Mittersill, Theater Ecce mit Reinhold, Theatercompagnie bodi end sole, Gastein Hilft, Ehrenamt Saalfelden, Lofer, St. Martin uvm, Flüchtlinge Saalfelden, Lofer St. Martin, Unken, Maria Alm

PRESSE:

DREHPUNKTKULTUR: Querbeet Stichwort (11.05.2016)

SALZBURGER NACHRICHTEN: Integration und zwar querbeet (12.05.2016)

LANDESMEDIENABTEILUNG: Querbeet in Saalfelden und Lofer (12.05.2016)

PINZGAUER NACHRICHTEN: Gembri und Alphorn statt Kirchenorgel (25.05.2016)

PILLERSEEBOOTE: Gelungenes Flüchtlingsfußballturnier (Aug. 2016)

STANDARD: Kulturelle Vielfalt vernetzen (08.08.2016)

Ö1 Radiosendung "Von Tag zu Tag" (25.08.2016). Stream wird beigefügt
Wie durch Individualität Gemeinschaft entsteht

ORF Radiocafè (11.09.2016).). Stream wird beigefügt

Begründung der Jury für Auswahl: Das Projekt zeichnet sich durch einen besonders umfassenden Zugang zum Thema Interkulturalität, Migration und Integration aus. Hervorzuheben ist das „Abholen“ der Wünsche von MigrantInnen, Flüchtlingen und von Einheimischen. Die Umsetzung des Programms in den Gemeinden/Regionen erfolgt unter aktiver Einbeziehung aller Zielgruppen.